Künstlerinnen und Künstler in Afrika



Afrikanische Künstlerinnen und Künstler

 

Als Afrikanische Kunst wird die Kunst aus Schwarzafrika bezeichnet. Dabei wird die Kunst zumeist in zwei Kategorien eingeteilt – die Plastik und Grafik.

So unterschiedlich die einzelnen afrikanischen Länder sind, so unterschiedlich ist auch ihre Kunst.

Zu den bekanntesten zeitgenössischen Künstlern zählen unter anderem:
Georges Adéagbo aus Benin (bekannt für seine großartigen Installationen)
Mo Edoga aus Nigeria (Installationskünstler)
Marlene Dumas aus Südafrika (bildnerische Kunst)
und
Mike Omoighe aus Nigeria (Maler, Kurator und Kunstkritiker)

Die an der östlichen Guineaküste angesiedelte Nok-Kultur ist zum Beispiel bekannt für ihre faszinierenden Terrakotten, die gekennzeichnet sind durch Menschen- und Tierdarstellungen – stilisiert durch elliptische und dreieckige Augen. Der Ursprung der Figuren geht bis in die Zeit 500 vor Chr. zurück und gehört somit zu einer der ältesten Figuralkünsten.

Das Königreich Benin bzw. die dort lebenden Yoruba sind berühmt für ihre bildhauerische Kunsttradition, die neben Holz unter anderem auch aus Elfenbein und Perlen gefertigt werden. Zu dieser Kunsttradition gehören auch die bis zu 50 kg schweren und bis zu 2 m hohen epa-Masken.

Zur angewandten afrikanischen Kunst zählt auch die Färbe- und Webtechnik des Bogolan. Das zeitaufwendige Weben und Färben der Stoffstreifen, die anschließend zusammengenäht werden, machen die Bogolan-Produkte zu einem sehr begehrten Erzeugnis.

Gemälde sowie Sammlungen findet man zum Beispiel im Museum für Afrikanische Kunst in Nigeria.