Afrika und AIDS



Afrika und AIDS sind leider unmittelbar miteinander verbunden.

 

Allein in Südafrika sind über 5,5 Millionen Menschen davon betroffen, d. h. 20 Prozent der Gesamtbevölkerung. Leider wird dort das Thema immer noch tabuisiert.

Als Vorreiter dort setzt sich u.a. Nelson Mandela mit von ihm und seiner Stiftung organisierten Konzerten für AIDS-/HIV-Infizierte ein.

Die Übertragungsrate von AIDS ist im Süden Afrikas deshalb so hoch, weil viele Männer in Polygamie leben und man bislang u.a. davon ausging, das z.B. das Duschen nach dem Geschlechtsverkehr reichen würde, damit sich keiner anstreckt. Durch die Polygamie (jeder Mann hat mehrere Frauen) reichen die Männer das AIDS-Virus immer weiter. Da in Südafrika die Frauen nur zum Kinderkriegen für die Männer interessant sind, können sie auch nicht darauf bestehen, dass Kondome benutzt werden.

Die Deutsche AIDS-Stiftung arbeitet in verschiedenen Projekten im Süden von Afrika, u.a. der DREAM-Stiftung, mit. Bei dieser werden z.B. in Mosambik HIV-infizierte Mütter medizinisch während der Schwangerschaft, der Geburt und auch noch nachher unterstützt. So soll eine Infizierung der Babys verhindert werden. Dafür arbeitet die Deutsche AIDS Stiftung eng mit dem medizinischen Personal vor Ort zusammen.

Als Urlauber kann man sich eigentlich kaum anstecken, wenn man die üblichen Hygienestandards beachtet und keinen Geschlechtsverkehr mit Einheimischen hat.

 

Und wenn es doch einmal dazu kommt, dringend und unbedingt ein Kondom benutzen!